Aktuell für Gruppenstunden und Wochenend-Aktionen

Amphibienschutz: Die Wanderung der Lurche beginnt und wir sind wieder aktiv (gemeinsam mit einem tollen Netzwerk). Wer noch feste Dienstzeiten übernehmen kann, meldet sich bitte bei Lux.
Rangerrunde derzeit: 14-täglich mittwochs, 19 bis 22 Uhr
UMK 2017: Anmeldungen sind abgeschlossen, keine Nachmeldungen mehr möglich.

Amphibienschutz

27. Februar 2017

Amphibienschutz* Das Wichtigste ist auch 2017: Unser Appell an die Autofahrer, nicht schneller als 30 km zu fahren, wo Schilder auf Krötenwanderungen hinweisen bzw. wo lebende oder überfahrene Tiere zu sehen sind. Das haben wir ausführlich, anschaulich und von vielen gelobt hier erklärt.

* List der Straßen, die im Vogelsberg durch Amphibienwandergebiete gehen (Mitteilung von letztem Jahr,  aber die Routen ändern sich ja nicht…). Allerdings ist bei entsprechendem Wetter (warm, nass, dunkel) fast überall mit Amphibien zu rechnen, und gerade die kleinen Molche sieht kein ungeübtes Auge.

* unschöne Fotos von überfahrenen Kröten

Pressespiegel:
* Pfadfinder klären auf – gemeinsame Aktion mit der Polizei 2016 (OL + unser eigener Bericht); aktuell: auch 2017 wird bei Wäldershausen nachts gesperrt, weil dort keine anderen Schutzeinrichtungen für die Amphibien möglich sind.
* Schon ab 40 droht der Tod 2016 (OZ )
* Hilfe beim Krötenzaunbau 2015 (OL)
* Aktueller Bericht in der Alsfelder Allgemeinen (22. März 2014)
* Leserbrief 2013
* Osthessennews 2010

Amphibien-Infos (für Naturschützer): weiterlesen…

Start in die Amphibiensaison

7. März 2017

KrötenzaunsetzenNachdem unsere Gruppe Öffentlichkeitsarbeit schon die letzten Wochen Vorbereitungen für die Aufklärung zur Amphibienwanderungen trifft (es soll ein neuer Handzettel erscheinen), ging es am Wochenende nun auch praktisch los: an verschiedenen Stellen haben wir uns am Setzen von Fangzäunen beteiligt.
Bei diesen nur für die Tage oder Wochen der Hauptwanderung aufstellten Barrieren werden die Tiere am Überqueren der Straßen gehindert und in Sammeleimer geleitet, von wo aus sie Helfer zweimal täglich über die Straße setzen. Da die Tiere an den meisten Stellen nach dem Laichen nicht direkt zurückwandern, sondern in ihre sogenannten Sommerquartiere ziehen, gibt es dann nur auf einer Seite der Straße einen Zaun, nämlich dort, wo die Frösche, Kröten und Molche aus ihrem Winterquartier kommen. Die Rückwanderung in diese Winterquartiere erfolgt leider zeitlich so gestreckt, dass ein Krötenzaun über lange Zeit betreut werden müsste. Außerdem sind die Tiere den ganzen Sommer über unterwegs – und das heißt: vor allem bei nassem Wetter können sie in der Dämmerung und Dunkelheit überall auf den Straßen auftauchen. Da hilft nur rücksichtsvolles (=langsames) Fahren.

Mehr zur Krötenwanderung auf unserer Themenseite Amphibienschutz.

Friedenslicht aus Bethlehem

17. Dezember 2016

friedenslicht-austeilungJedes Jahr zwischen dem 3. Advent und Weihnachten verteilen die Pfadfinder das „Friedenslicht aus Bethlehem“. Mal gehen sie dazu in einzelnen Orten von Haus zu Haus, mal gestalten sie einen eigenen Friedenslichtgottesdienst, mal stehen sie auf einem Weihnachtsmarkt oder sind Teil eines „Lebendigen Adventskalenders“. weiterlesen…

Kempensonnen

17. Mai 2016
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Kempensonnen

Es war ein phantastisches Pfingstlager (Pfila) in Kempen! Der Untermerzbacher Kreis (UMK) ist eine dufte Gemeinschaft! Ein kurzer Bericht: weiterlesen…

Pfadis klären Autofahrer auf

8. April 2016

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Schon lange war es geplant (und „wir waren im Gespräch“), nun hat es am Ende der diesjährigen Massenwanderung der Amphibien noch geklappt: Am Donnerstag (7. April 2016) hat die Polizei die Straßenvollsperrung in Wäldershausen kontrolliert und dabei uns Pfadfindern den Part überlassen, die Verkehrssünder über den Sinn der Sperrung aufzuklären.
In Wäldershausen (Homberg/ Ohm) haben wir derzeit den einzigen Straßenabschnitt im ganzen Vogelsbergkreis, der während der Amphibienwanderung nachts gesperrt wird, weil aufgrund der baulichen Gegebenheiten auch mit Schutzzäunen nur ein Teil der Tiere sicher über die Straße gebracht werden kann. Leider müssen wir jedes Jahr feststellen, dass sich nur ein kleiner Teil der Auto- und LKW-Fahrer an die Sperrung hält. Egal, ob – wie in diesem Jahr – nur ein Durchfahrtsverbotschild steht (Verbot für die Zeit 18 bis 6 Uhr) oder sogar mehrere Absperrzäune aufgebaut werden – mindestens 75% fahren einfach durch, tief in der Nacht sind es eher 100% (auch unsere wenigen Fotos zeigen deutlich, dass auf einer eigentlich gesperrten Straße doch einiges los war…). Damit machen aber diese „Verkehrssünder“ alle Naturschutzbemühungen zunichte, denn je nach Temperatur genügt schon ein Fahrzeug alle paar Minuten, dass kaum ein Frosch, eine Kröte oder ein Molch seinen Versuch, die Straße zu überqueren, überlebt.

Bei der nun mit der Polizeidienststelle Alsfeld und dem Verkehrsdienst der Polizei in Lauterbach initiierten Aktion wurden alle Fahrzeuge, die das Verkehrszeichen 250 ignoriert hatten, von Polizeibeamten angehalten und auf ihre Ordnungswidrigkeit hingewiesen (was 20 Euro kostet). Danach war es der Part der Pfadfinder, über die Notwendigkeit der Sperrung an dieser Stelle und das Langsamfahren an allen anderen Stellen von Amphibienwanderungen aufzuklären. Dazu hatten wir auch lebende und tote Erdkröten, Teich- und Bergmolche, die wir zuvor von der Straße gesammelt hatten, als Anschauungsobjekte dabei. Außerdem hatten wir ein Infoblatt mit Fotos für die Autofahrer vorbereitet. Die meisten zeigten sich bei diesem kurzen „Schulteil“ überrascht, dass die meisten Lurche durch den Luftdruck der Autos sterben und nicht durch ihre Reifen, einer gab uns sogar 5 Euro für die Gruppenkasse („wenn der Staat schon 20 Euro kassiert, dann sollt ihr auch was bekommen für euer Engagement“).  Zahlreiche Autofahrer wollten aber auch nichts von uns wissen (es sind eben statistisch gesehen keine anderen, als die, die wir sonst jeden Abend erleben, wenn wir ohne Polizei unterwegs sind…)

Aus unserer Sicht war es eine gelungene Aktion, die hoffentlich durch die Erzählung der Betroffenen und die Berichterstattung („Alsfelder Allgemeine Zeitung“ war vor Ort) wenigstens bei einigen zu mehr Bewusstsein für den Tier- und Naturschutzgedanken führt. Aber es ist leider so: wenn mitten in der Nacht ein einzelnes Auto durch Wälderhausen rast, während gerade das Wetter für Amphibienrekorde sorgt, sind mit einem Schlag 30 oder mehr Tiere tot. Schon an normalen Abenden haben wir schon pro Stunde 100 überfahrene Erdkröten gezählt. Daher nochmal Verweis auf unseren eindrücklichen Appell, langsam zu fahren!

Natürlich gibt es Verkehrsschilder mit Anweisungen, die sich einem nicht erschließen. Dann darf man nicht nur, dann sollte man nach Möglichkeit nachfragen, ggf. diskutieren, Verbesserungen vorschlagen. Aber ein Durchfahrtverbotsschild einfach zu ignorieren, weil es „nur für diese Kröten“ ist, finden eben sowohl wir als auch die Polizei nicht so doll. Vermutlich sah das aber ein Autofahrer deutlich anders: Denn just während der Verkehrskontrolle hat jemand das Sperrschild auf der Seite Homberg gestohlen.

Wir werden uns auch im nächsten Jahr für rücksichtsvolles Fahren einsetzen.

Weitere Bilder vom Einsatzabend:

Mehr zum Amphibienschutz auf unserer Übersichtsseite.

Praxiswochenende: Umweltbildung & Naturschutz in der Pfadfinderarbeit

18. Februar 2016

m-EPVSeminar im Vogelsberg 17.-19. Juni 2016

Pfadfinder gelten per se als „Naturkundler“ – immer draußen, survival just for fun, kennen natürlich jeden Vogel, Baum, Pilz, Floh, hören Fledermäuse mit dem bloßen Ohr und können die Wassergüte eines Baches mit dem dem großen Zeh bestimmen. (Zugegeben, ein paar wenige Pfadfinder sind nicht ganz so fit und googlen verstohlen im Smartphone, an welchem Baum doch gleich der Zunderschwamm wächst. )

Wie man Naturkunde in der Pfadfinderarbeit an Meuten und Sippen vermitteln kann – und wie sich damit ganz nebenbei noch Naturschutzprojekte gestalten lassen – soll Thema eines Wochenendseminars sein mit ganz viel „learning by doing“. Die Evangelischen Pfadfinder Vogelsberg organisieren in Kooperation mit den beiden großen Naturschutzverbänden Nabu und BUND sowie in Kooperation mit VCP und BdP einen umwelt- und naturpädagogischen Streifzug durch die Jugendarbeit. Kim- und Vertrauensspiele, Fledermausdetektor oder Kräuterspirale bauen, Wiesen-, Wald- oder Bachexkursionen, Vogelstimmen oder Amphibien kennen lernen, Molche und Schlupfwespen schützen – an diesem Wochenende ist Raum für alle Naturschutzthemen, jeder ist eingeladen seine Erfahrungen und sein Wissen einzubringen und neues mitzunehmen. Als Referenten stehen unter anderem drei Biologen parat. Das Gelände bietet vom Steinbruchtümpel bis zum Urwald ein breites Angebot für Exkursionen. Und Platz für Schwarzzelte ist auf der Streuobstwiese (Sanitäranlagen vorhanden).
Das Angebot richtet sich an alle Gruppenleiter, die (noch mehr) ökologisches Wissen in die Pfadfinderarbeit einbringen wollen. weiterlesen…

Speed stacking mal wieder

28. Januar 2016

Zum Wiederholen, üben …. Grundform ist 3-6-3, also zwei Türmchen aus 3 Bechern, eines aus 6 Bechern.

Interessant ist der „Cycle„, hier nett von „tombeats 13“ erklärt – und hier mit etwas mehr Tempo von einem Weltmeister.

Und hier noch ein Link zu einem ganz alten Handy-video aus der Steinzeit…

Karte & Kompass

27. Januar 2016

Zum Nachlesen für die Suppensippe die wichtigstens Stichworte von heute:
das sogenannten „rückwärts einschneiden“ (Standortbestimmung über zwei markante Geländepunkte)
Video dazu von Kai Sackmann.

Wenn ihr euch mal selbst einen Kompass kaufen wollte, am besten eine Kombination: durchsichtig (für die Kartenarbeit) und mit Kimme & Korn o.ä. Hilfsmittel für die Peilung.

Allerhand im Dezember

13. Dezember 2015

Im Dezember knubbeln sich immer unsere Veranstaltungen. Friedenslicht-Vorbereitungen, Wirberg-Fahrt, Weihnachtsmärkte, Fulda-Fahrt, Friedenslicht-Austeilung, Weihnachsfeier…

Friedenslicht-Fulda-2015

Trotz gleich mehrerer Totalausfälle: Friedenslicht-Aktion-2015 erfolgreich eröffnet.

EPV-Weihnachtsmarkt-2015-2357

Weihnachtsmarkt in Kirtorf: Bude und Jurte

EPV-Gulasch

Aus der Pfadi-Werkstatt unser Klassiker: Gulasch mit Bumm.

Wir bilden einen Abschlusskreis: Wirberg 2015 (Wölflingsfahrt)

Wir bilden einen Abschlusskreis: Wirberg 2015 (Wölflingsfahrt)

Apfelsaft

4. Oktober 2015

Das geliehene Equipment erwies sich zwar mehr als Unterrichts- denn Arbeitswerkzeug (sprich: schön um zu verstehen, wie Apfelsaft gemacht wird, weniger schön um einer Tonne Obst den Saft zu entziehen), aber 220 Liter konnten so denn doch gewonnen werden. Als neuer Geschäftszweig ist es allerdings noch nicht rentabel (Brotbacken übrigens auch nicht, selbst bei optimierter Handwerkstechnik). Wir danken dem AZN für die Unterstützung!